Webdesign & Kommunikationstrends im Jahr 2017

Dos & Don’ts – was Sie über Webdesign wissen sollten

Schon zu Beginn der 2000er Jahre hatten viele von uns Internetzugang und surften durch das WWW. Wenn man sich an diese Zeit zurück erinnert, merkt man jedoch schnell, dass Websites von damals ganz anders aussahen. Zur Jahrtausendwende hatten schließlich auch viele von uns ein Nokia 3310 Handy und galten damit als irrsinnige Trendsetter… Einen kleinen Exkurs dazu, wie sehr sich das Internet in den letzten zehn Jahren verändert hat, findet ihr unter anderem hier.

Gehen Sie mit der Mode – auch beim Webdesign

Wir leben in einer Welt, die sich ständig verändert, sowohl technisch als auch was die Mode betrifft. Dies trifft auch auf die Bereiche Werbung und Kommunikation zu und gilt vor allem auch für das Thema Webdesign. Die Zeitschrift PAGE (Das Magazin der Kreativbranche) schreibt in seiner aktuellen Ausgabe über Standards und Zukunftswege des Webdesigns. Nachfolgend hat die kreativbiene die wichtigsten Punkte für Sie zusammengefasst.

Der User ist ein Gewohnheitstier

Für den Nutzer von heute muss eine Website schnell, praktisch und gut sein. Die User erwarten gewisse Strukturen, Standards und Funktionen. Klickt man sich heute durch’s Internet, bekommt man leicht den Eindruck, dass man sich durch einen regelrechten „Template Dschungel“ kämpft, bei der eine Seite der anderen gleicht. Das ist jedoch nicht unbedingt negativ zu bewerten, denn der Mensch ist ein Gewohnheitstier. Für den Nutzer von heute muss alles schnell, praktisch und gut sein. Die User erwarten gewisse Strukturen, Standards und Funktionen, wie etwa ein Warenkorb-Icon rechts oben im Header. Werden diese Erwartungen an den Aufbau eriner Homepage nicht erfüllt bzw. driftet eine Website – was die User Experience betrifft – zu weit von der Norm ab, kann dies schnell mit hohen Absprungraten quittiert werden.

Es sind die kleinen Dinge, die zählen…

Dass die User von heuten einen quasi allgemein gültigen, einheitlichen Aufbau von Websites gut heißen, heißt jedoch nicht, dass auch in Puncto Design Konformität herrschen muss. Als Differenzierungsfaktor sollten Sie vor allem die Macht eines guten Designs nicht unterschätzen. Designen Sie Ihre Website bis ins kleinste Detail. So können Sie sich von der Masse abheben und die Kunden bauen Loyalität sowie ein emotionales Verhältnis zu Ihrer Marke auf – und darum geht es heute schließlich und endlich in der Werbung. Wenn sich eine Website weder vom visuellen Aspekt noch von der User Experience abhebt, warum sollte ein Nutzer dann bleiben? Es sind die kleinen Dinge, die den Unterschied machen. Daher sollten Sie darauf achten, dass Ihre Website nicht nur technisch einwandfrei funktioniert, sondern auch ein besonderes Design hat. Es gilt einen guten Weg zu finden zwischen praktischer Uniformität und kreativer Differenzierung.

Im Webdesign kommt es vor allem auch auf die kleinen Dinge an, wie etwa die bewusste Verwendung von Schriften.

Nutzen Sie Schriftarten zur Differenzierung

Widmen Sie den kleinen Dingen größere Aufmerksamkeit, wie etwa dem Stiefkind Schrift. Schenken Sie einer passenden Typografie die Bedeutung, die sie auch verdient hat und werden Sie sich der Markenbildenden Funktion von Schrift bewusst. Diesbezüglich ist man auch im Bereich Webdesign bemüht, neue Wege zu gehen. Variable Fonts sind beispielsweise gerade in aller Munde, sprich individuell und stufenlos verstellbare Schriften, die das Thema Responsive Design um den Aspekt Schrift erweitern sollen.

Bieten Sie Ihren Usern Lösungen an!

Die User von heute sind immer weniger auf der Suche nach konkreten Produkten, vielmehr suchen sie Lösungen für Probleme, mit denen sie konfrontiert sind. Für Webdesigner und Werbende bedeutet das vor allem eines: Designs müssen User centered sein. Zeigen Sie Mut zur Botschaft und zu besonderer Inszenierung. Designen Sie Ihre Website wie eine perfekte Choreographie durch, bei der Sie Ihre Zielgruppe und deren Wünsche immer im Hinterkopf behalten. Lernen Sie Ihre User kennen, entwickeln Sie ein Verständnis für Ihre Nutzer und deren Wünsche und bringen Sie diese mit Ihren eigenen unter einen Hut. Schaffen Sie es, sowohl was Ihre Marke als auch was die Benefits für die User betrifft, sich von der Masse abzuheben, haben Sie schon den ersten Schritt in die richtige Richtung gemacht.

Damit Ihre Website bei Suchmaschinen gut gereiht wird, muss sie vor allem eines sein: mobile friendly bzw. responsive. Klares Muss: Responsive Design und Google optimiert

Über einen Standard braucht man wohl kaum mehr diskutieren: Heutzutage müssen Templates responsive sein und eine gute Google Sichtbarkeit aufweisen. Reine Desktop Seiten straft Google spätestens seit Februar des vergangenen Jahres gnadenlos ab. Um gut zu ranken, muss eine Seite in jedem Fall „mobile friendly sein“. Wie mobile friendly Ihre Seite ist, können Sie auf Think with Google ganz einfach testen. Davon abgesehen wirken sich folgende Punkte positiv auf Ihr Google Ranking aus: klar strukturierte Textinhalte, ein Fokus auf Usability und optimierte Ladezeiten.

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Mehr Dynamik und Interaktivität

Ein weiterer Trend, der sich derzeit im Webdesign abzeichnet, ist der gezielte Einsatz von interaktiven Elementen, welche für mehr Dynamik sorgen sollen. Variable Interfaces sorgen außerdem für größere redaktionelle Freiheit und Flexibilität. Setzen Sie auf gezielt eingesetzte Mikrointeraktionen. Diese vereinen Funktion und Schönheit mit einem gewissen „Joy of Use“. Verzichten Sie jedoch bitte auf Schnickschnak-Animationen. „Niemand braucht Social-Media-Buttons auf Crack, die sich wie irre im Kreis drehen. Sie lenken den User ab“, so der Schweizer Designer Adrian Zumbrunnen. Verzichten Sie auf harte Schnitte oder Bildwechsel. Dies nimmt dem User die Orientierung. Setzen Sie lieber auf weiche swipe oder scroll Animationen und behalten Sie vor allem eines im Hinterkopf: Ihre Website muss authentisch sein, zu Ihrer Marke und Ihrem Business passen!

Content Marketing: Markenbildung, Markenbewusstsein, Markenbindung

Dem sinnvollen Aufbereiteten und Verbreiten von Inhalten kommt immer mehr Gewichtung zu. Content ist King, die richtige Distribution Ihre Queen und eine gute, langfristig ausgelegte Content Marketing Strategie Ihr Königreich. Nutzen Sie alle für Sie sinnvollen Kanäle und präsentieren Sie sich Ihren Zielgruppen optimal. Gutes und regelmäßig Content Management ist emotional, glaubwürdig, stiftet Vertrauen, informiert und unterhält. So kommen Sie Ihren Konsumenten näher, wirken ehrlich und offen. Authentisches Storytelling, Werbung im Reportage Stil – darin sehen viele die Zukunft der Werbung, so auch die kreativbiene.

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